Wie ich unter den Hut gekommen bin …

Wie ich unter den Hut gekommen bin …

… bat mich Frau Kühling, hier mit ein paar Worten zu berichten. Diese Bitte erfülle ich gerne.

 

Der Sommer 2018 war lang und heiß. So brachte sich mein Mann irgendwann einen Sommerhut vom Bekleidungs-Discounter um die Ecke mit und er erkannte sehr schnell den angenehmen Effekt dieses Sonnenschutzes. Dies war die Geburtsstunde seiner „Hutliebe“. Allerdings hielt der Hut nicht lange.

 

Seine Suche nach einem guten Hut brachte uns nach St. Georg. Das feine Hutgeschäft im Souterrain bot neben einer passenden Auswahl, eine sehr sympathische Beratung zu Material, Huteigenarten und dem Zusammenspiel mit dem persönlichen Erscheinungsbild. 

 

In dieser Phase war ich nur Begleitung und hatte keinerlei Absichten, auch „unter den Hut zu kommen“.

 

Aber was macht die Frau, wenn sie 30 bis 45 Minuten in einem Hutgeschäft steht? - weil der Mann sich nicht entscheiden kann. Sie sieht sich um und  probiert etwas aus - und das war - rückblickend betrachtet - die Geburtsstunde meiner „Hutliebe“. Die ersten Hüte waren noch vorsichtig gewählt. Nicht zu groß und nicht zu auffällig. Ich wusste ja noch nicht, wohin der Weg mich führt.

 

Wir haben „unseren“ Hutladen in den nächsten Monaten öfters besucht, weil mein Mann seinen Stil mutig weiter entwickelt hat. Bei jedem Besuch probierte ich unterschiedliche Modelle aus und bin immer wieder bei meinem „Liebling“ gelandet. Was für ein schönes Modell. Die Farben, die Anmutung, das Material … und ich beschloss, dass bei meinem nächsten Besuch in zwei bis drei Monaten … wenn „mein“ Hut noch zu haben wäre, er der meine werden würde. Jetzt war ich bereit! 

 

Zwei Tage später stand ich im Laden …

 

Inga N.